| 1. Nationaler OL in Solothurn |
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| Geschrieben von: Simon Wegmüller | |||
| Mittwoch, den 25. März 2009 um 07:43 Uhr | |||
Hubmann und Wägeli mit Saisonstart nach MassAm Sonntag fiel der Startschuss für die schweizerische OL-Saison mit dem ersten Nationalen Orientierungslauf im 2009. In Solothurn traten über 1600 OL-Begeisterte zum ersten Kräftemessen an, das für die Elite-Kategorien zugleich Wertungslauf des ECHT BIO-OL Grand Prix war. Die Kaderläufer Daniel und Martin Hubmann, David Schneider und Patrik Wägeli, sorgten zusammen mit Nachwuchshoffnung Michael Imhof für die Glanzlichter aus Ostschweizer Sicht. Das Waldgebiet „Martinsflue“ oberhalb von Solothurn ist einerseits ein typischer Mittellandwald mit engmaschigem Wegnetz, dazu kommen steinige Gebiete der Tafeljura-Ausläufer, die das Orientieren erschweren und interessant machen. Die Elite-Kategorien wurden auf einer Mitteldistanz-Bahn gefordert, die sowohl physisch als auch technisch hohe Ansprüche stellte, weil immer wieder Tempowechsel und genaues Kartenlesen von Nöten war. Hubmann hochzufrieden Die aktuelle Nummer eins der Weltrangliste, der Eschliker Daniel Hubmann, war angetan von seiner Leistung im ersten wirklichen OL-Test der Saison. Neben zahlreichen Abschnittsbestzeiten verlor der Thurgauer OL-Profi auf zu den 22 Posten nur bis maximal 10 Sekunden, was eine zuverlässige Angabe dafür ist, dass technisch alles optimal lief. „Ich bin besonders zufrieden, weil ich diesen Winter sehr viel Technik-Training gemacht habe um die Abläufe im Wettkampf zu automatisieren. Dies ist mir fast optimal gelungen“, erklärte der strahlende Sieger. Auch David Schneider (Wängi/Wil), der zweite Spitzenathlet aus den Reihen der OL-Regio Wil konnte sich über seine Leistung freuen. Der vierte Platz und nur zwei kleinere Fehler von einer knappen halben Minuten sind ein gutes Omen für den weiteren Verlauf der Saison. Wie stark sich der Orientierungslauf in den letzten Jahren professionalisiert hat, lässt sich im Übrigen auf den Homepages der beiden Topathleten (www.davidschneider.ch / www.danielhubmann.ch) genau mitverfolgen. So haben die beiden zum Beispiel seit Januar über einen Monat auf Gran Canaria, Portugal, Spanien und in Slowenien trainiert um für die internationalen Saison-Höhepunkte gut gerüstet zu sein. Wägelis überlegener Sieg Fast drei Minuten Vorsprung lautete das klare Verdikt bei den H-18. Der laufstarke Patrik Wägeli aus Nussbaumen war seinen Konkurrenten deutlich überlegen. „Da ich mich ol-technisch immer noch stark verbessern kann, habe ich versucht die schwierigen Partien mit weniger Tempo und dafür besserer Kartenarbeit zu bewältigen, was mir sehr gut gelang“, schilderte der Landwirt seine Renntaktik, die ihm einen so gutes Laufgefühl bescherte wie schon lang nicht mehr. Gerade umgekehrt fühlte sich Junior Martin Hubmann im Ziel. Wiederholte kleine Fehler liessen ihn an einer guten Klassierung zweifeln. Dass er auf der Schlussrangliste als Zweiter trotzdem nur eine halbe Minute auf den Sieger verlor, darf ihn für die kommenden Rennen sehr zuversichtlich stimmen. Im Stile eines zukünftigen Champions entledigte sich Nachwuchsläufer Michael Imhof seiner Aufgabe. Der 12-jährige Balterswiler knüpft nahtlos an die Familientradition an und gewann gegen seine über 40 Konkurrenten mit einer Minuten Vorsprung und mehr. Erste Saisonsiege gab es schliesslich auch noch für die Senioren Othmar Sauter (Münchwilen) bei den Herren75 und für Liselotte Freuler (Frauenfeld) bei den D35. Zusätzlich liefen auch René Furrer (Frauenfeld; 2.HB), Dan Uebersax (Homburg; 2. H35), Kurt Schmid (Weinfelden; 3. H35) und Töby Imhof (St. Margarethen; 2. H50) aufs Podest. (sw)
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