| 350 Läufer trotzen der Kälte am 58. Amriswiler OL |
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| Montag, den 08. März 2010 um 10:59 Uhr | |||
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Bahnleger Christian Marti verbrachte im Vorfeld des 58. Amriswiler-OL’s einige unruhige Zeiten. Alter Schnee, der kaum wegschmelzen wollte und kräftiger Schneefall im Tag zuvor, bereiteten dem Postensetzer einige Probleme. Schlussendlich durfte er aber feststellen, dass in allen 37 Kategorien faire Bahnen für korrekte Klassierungen gesetzt wurden. Schneefall, welcher bis tief in die Samstagnacht über die Ostschweiz herfiel, liessen den einen oder anderen OL-Sportler am Entscheid zur Teilnahme am Amriswiler-OL zweifeln. Die Organisatoren durften aber am Sonntag mit grosser Genugtuung feststellen, dass die OL-Läuferinnnen und -läufer keine „Warmduscher“ sind. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Ich darf mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden sein,“ meinte Josef Helg ein sichtlich aufgestellter Laufleiter. In der Tat ist es bewundernswert, mit welcher Treue sich diese Sportlergilde gegenüber den Organisatoren verhält. Rüdlinger vor Rechsteiner Das Rennen der Herren Hauptkategorie prägten zwei ehemalige Junioren-Nationalkaderangehörige das Rennen. Wobei der Bülacher David Rüdlinger klar das bessere Ende für sich behielt. Rüdlinger beklage lediglich in der Schlussphase des Rennens einige kleinere Ungenauigkeiten. Überraschen ist der grosse Vorsprung auf das Nationalteammitglied Andreas Müller. Beide werden im Vorsommer die Qualifikationsläufe für die diesjährigen Weltmeisterschaften bestreiten. Dabei ist sich allerdings David Rüdlinger bewusst, dass bei der momentanen Dichte an Schweizer Spitzenathleten eine Qualifikation kaum realistisch ist. Die Organisatoren von OL Amriswil nehmen mit Freude vom guten Ergebnis ihres zur Zeit einzigen Spitzenläufers, Sandro Rechsteiner, Kenntnis. Der Inbetriebssetzungs-Ingenieur ist momentan in Spanien beruflich tätig und war nur für einen Kurzaufenthalt in seiner Heimat. Martin Meier, Tägerwilen
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