| ROLV Lager 2010 |
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| Montag, den 29. November 2010 um 20:26 Uhr | |||
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Das ROLV Lager 2010 fand im Herbst unter der Leitung von Nathalie Berlinger und ihrem Team im Tessin statt. Eine grosse junge Läuferschar freute sich über ein gut organisiertes Lager.
Montag, 11.10.10 Obwohl es noch dunkel war, trafen wir uns am frühen Morgen an verschiedenen Bahnhöfen. Nach einer langen Fahrt mit unterhaltsamen Spielen, wie „Werwölflä“, OL Sudoko, Wimmelbilder und „Wer kennt wen am besten“ trafen wir etwas verspätet in Tesserete ein. Wir genossen einen sonnigen, warmen Mittag vor unserem rosaroten Lagerhaus. Nachdem wir unsere Zimmer belegt hatten, durften wir ein einzigartiges Einwärmen absolvieren. Dieses Einwärmen führte uns in ein herziges verwinkeltes Tessinerdörfchen Capriasca. Das heutige Training bestand aus drei verschiedenen Workshops mit unterschiedlichen Trainingsformen. Wir durften ein Auswendig OL in und um Tesserete erleben. Um 17.00 Uhr hatten wir eine Stunde Freizeit um zu Duschen, Spielen, bevor es ein köstliches, bölliges ;-) Abendessen gab. Danach gab es eine lehrreiche Theoriestunde mit dem 3D Höhenkurvenmodell. Simon und Raphael hatten sich Mühe gegeben eine lustige Filmwiederholung des Tages zu demonstrieren. Nun wurde der Abend mit längeren oder kürzeren Gesprächen beendet. Bericht von Lena, Camille
Dienstag, 12.10.10 Nachdem wir lange ausschlafen konnten (bis 7.30 Uhr ;-)) gab es ein ausgiebiges Frühstück. Anschliessend erledigten alle ihre Ämtlis und machten sich bereit für einen erlebnisvollen Tag im Wald. Zum Einwärmen stand ein Kompasstraining auf dem Programm, dann mussten wir einen Linienlauf zum Thema Höhenkurven absolvieren. Dies war für manche mit reduzierter Karte recht anspruchsvoll. Von unserem Mittagsrastplatz aus folgte ein **-OL. Zum Zmittag gab es ein feines Fleischkäse Sandwich, mmmmmhhhhhh und selbstgebratene Marroni, mmhhhh. Während dem Lunch spielten die Jungs natürlich Fussball, dabei entstand eine Beule, autsch….zum Glück „nur“ am Auto ;-)! Den Kompass konnten wir beim nächsten Training mit Höhenkurven super zum Einsatz bringen. Der darauf folgende Downhill-OL war ultracool. Dann hatten wir zwei Stunden Pause und assen von Fionas Kuchen ;-) und tranken dazu Eistee! Vor dem Abendessen gab es noch einen Theorieblock über mentale Startvorbereitungen und Sporternährung, welche sehr interessant waren. Das Nachtessen war supi und dupi. Danach folgte der Lagercup mit verschiedenen Posten. Bei den LeiterInnen absolvierte man einen Posten, wie z.B. Stempelsprint mit Sackhüpfen, Theater spielen, Begriffe malen, Kastanien weitergeben, Turm bauen, Lebensmittel blind testen oder Playbackshow. Um 22.00 Uhr gingen wir fix und foxi ins Bett. Bericht von Barbara, Fiona, Camille
Mittwoch, 13.10.10 Wir mussten schon früh um 7.15 Uhr aufstehen. Es gab einen feinen Zmorgä. Danach ging es um 9.00 Uhr auf die 3-stündige Wanderung nach Lugano hinunter. Dort durften wir auf die Pedalos steigen und auf dem Luganersee herumfahren. Wir mussten allerdings noch 4 Posten anfahren und badgen, das war sehr lustig. Den Zmittag assen wir auf den Pedalos. Danach gingen einige in den See baden. Das Wasser war aber sehr kalt. Um wieder warm zu bekommen durften wir danach einen Plausch OL bestreiten. Wir mussten Posten anlaufen und Fragen beantworten. Zwischendurch konnten wir eine Gelati geniessen. Nachdem durften wir mit dem Bus zurück nach Tesserete fahren und einen feinen Znacht geniessen. Als Lagercup gab es einen Mikro OL. Bericht von Julian Imhof, Lukas Deininger, Michael, Jolanda, Larisa
Donnerstag, 14.10.10 Nach einem feinen Morgenessen um 8.00 Uhr hatten wir eine halbe Stunde Zeit um uns bereit zu machen. Wir hatten eine 30-minütige, kurvenreiche Fahrt mit den Tessiner Büssli vor uns. Da es sehr kalt war suchte jeder ein kleines Plätzchen an der Sonne. Danach hatten wir einen Workshop mit 3 Trainings, welche aus einem Linien OL, einem Relief OL und einem Hügel-Hüpf-OL bestand. Das Gelände war sehr übersichtlich, man konnte die Höhenkurven gut einordnen. Als wir die 3 Trainigsformen abgeschlossen hatten machten wir ein Feuer zum Bräteln. Nachdem uuu viele Würste gegessen waren, gab es ein reichhaltiges Dessert-Buffet. Nachdem alles verdaut war gab es eine einen IOF-Symbol-Sprint. Als „Karte“ diente die Liste mit Symbolen. Die Bedeutung dieser Symbole mussten wir dann bei den wandernden Posten auffinden. Als nächstes starteten wir die Lagerstaffel in dreier Teams. Zurück im Lagerhaus gingen wir Duschen und assen Znacht. Als Abschlussabnd hatten wir einen Nacht OL und anschliessend brötelten wir Marshmellowes am Lagerfeuer und tranken einen feinen Glühmost. Nach dem genialen Film von Simon und Raphael über den Ausflug in Lugano gingen alle auf langem oder kurzem Wege ins Bett ;-)! Bericht von Melanie, Vera, Tobias
Freitag, 15.10.10 Heute mussten wir erst um 8.00 Uhr aufstehen. Nach dem Frühstück rannten wir einen Stempelsprint als Übung, denn an der Staffel gab es einige falsche Posten ;-) Danach gab es den Schluss OL durch das Tessiner Dörfchen Luggagia. Das Dorf war „änig“ eng verwinkelt, darum musste man die ganze Zeit präsent sein auf der Karte. Im Ziel gab es Äpfel die jemand von einem Baum pflückte, ich denke nicht legal, aber egal! Nachdem alle geduscht hatten gab es Hamburger und feine Resten. Zum Dessert gab es Kuchen. Wir packten und dann gingen wir zur Rangverkündigung von der Staffel, Lagercup und dem Schlusslauf. Danach gab es Workshops. Die 3 beliebtesten waren: Tapen, Fussbal spielen und „dolce far niente“. Danach ging es zur Bushaltestelle. Wieder hatte der Bus Verspätung, aber danach ging es mit der Bahn zügig und schauklig nach hause. Bericht von Noah, Alessandro Schlusswort der Hauptleiterin: Für mich war dieses Lager eines der schönsten und definitiv strengste, das ich bisher leiten durfte. Mit dem Projekt SimsOLabim erhofften wir uns eine vereinfachte Organisation bezüglich Unterkunft, Trainingseinheiten und Kartenmaterial. Leider war dem aber nicht so. Der Zustand der Küche und Sanitären Anlagen liess zu wünschen übrig, Busse zu den Trainings mussten teuer organisiert werden und die Kosten für die Unterkunft waren plötzlich viel höher als erwartet (der Effekt des Sponsoring von Stiftung OL Schweiz war damit gleich null). Dies erschwerte die Planung sehr und der Zeitaufwand war enorm. Schlussendlich konnte alles organisiert werden auch wenn teilweise buchstäblich auf die letzte Sekunde. Das gute Gelingen ist hauptsächlich der Leitercrew zu verdanken, die alle ihren Teil der Verantwortung wahr genommen haben und mich so enorm unterstützten und entlasteten. Die Leitercrew bestand aus:
Herzlichen Dank an alle für den tollen Einsatz. Doch so ein Lager kann nur gelingen, wenn die Teilnehmer sich auf das Programm einlassen. Und dies haben die 39 Jugendlichen getan, so dass wir LeiterInnen viel zu lachen, plaudern und organisieren hatten. Vielen Dank den TeilnehmerInnen für ihr fröhliches und motiviertes Mitmachen. Es war genial!
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